In die Zukunft gedacht   
"Bilder und Dokumente zur Deutschen Sozialgeschichte in Kagawa"
Vom 12. März (Mittwoch) bis 30. März (Sonntag) fand im I-Pal Kagawa eine Ausstellung über die deutsche Sozialgeschichte mit Unterstützung der deutschen Botschaft und des deutschen Generalkonsulats Osaka-Kobe statt.
Die am ersten Tag veranstaltete Eröffnungszeremonie fing um 14 Uhr mit der Banddurchschneidung von drei Personen (den Ehrengästen Klaus Vietze, Leiter Pressereferat der deutschen Botschaft, und Takayuki Takagi, Vize-Gouverneur der Präfektur Kagawa, sowie Toshiko Nakamura, Präsidentin der JDG Kagawa) an.
Darauf folgte eine Führung durch die Ausstellung von Herrn Vietze und etwa 50 Besucher waren ganz Ohr.
Die Ausstellung, die 1987 erstmals vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur 100-Jahrfeier der deutschen Sozialversicherung angefertigt wurde, besteht aus Bildern und Dokumenten. Sie ist nach Epochen gegliedert und zeigt verständlich den Weg vom Aufbruch der industriellen Revolution (Mitte des 19. Jahrhunderts) bis zum heutigen Wohlfahrtssystem im Zusammenhang mit dem jeweiligen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kontext.
Besonders während der Bismarck-Zeit (1880-1889) wurden Sozialgesetze wie Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung eingeführt, um die sozialen Fragen zu lösen. Diese Geschichte und die Entwicklungen bis zum heutigen Sozialstaat zeigen uns den mühevollen und mutigen Weg, den Deutschland als ein führendes Land der EU beschritten hat.
Die Ausstellung gab uns Gelegenheit, den Modernisierungsprozess nicht nur in Europa, sondern auch in der Welt kennenzulernen. Sie dauerte nur 19 Tage, aber es war bedeutungsvoll, dass Kagawa ihre fünfte und gut besuchte Station in Japan war.
Ich möchte mich bei allen, die uns bei dieser Veranstaltung unterstützt und geholfen haben, recht herzlich bedanken.

(Bericht: Akira Yamashita, Übersetzung: Ai Nagasawa/JDG Kagawa)

Am 10. März (Montag) stand ich gespannt auf dem Flughafen Takamatsu mit einem Schild "Herr Klaus Vietze" in der Hand, um ihn abzuholen. Er fand mich sofort und winkte mir lächelnd mit der Hand zu. Dank seiner Freundlichkeit fühlte ich mich erleichtert.
Im Auto wählte er für sich den Beifahrersitz und erzählte mir vom Haus seiner Großmutter, das im 17. Jahrhundert gebaut und als Welterbe registriert wurde. Es war eine schöne 30-minütige Fahrt. Ich brachte ihn zum ersten Besuchsort, dem Asahi Zeitungsverlag.
Als wir uns am Morgen des Eröffnungstages wiedersahen, sagte er mir kurz, dass ihn die Vorbereitung des vorherigen Tages viel Mühe gekostet habe.
Vor seinem Lieblingsbild machten wir ein Erinnerungsfoto.
Nach der Banddurchschneidung um 14 Uhr hielt er eine Begrüßungsansprache und erklärte den Besuchern die Entwicklung des Sozialsystems verständlich in fließendem Japanisch.
Auch der Presse gab er Interviews mit voller Energie. Damit endete der erste Ausstellungstag.
Ich bedankte mich für die schöne Begegnung und verabschiedete mich von ihm.
Zum Schluss wünsche ich Herrn Vietze eine weiterhin erfolgreiche Tätigkeit.

(Bericht: Kuniko Noda, Übersetzung: Ai Nagasawa/JDG Kagawa)

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